Thermografie – Gebäudethermografie

Mit der Thermografie – Gebäudethermografie mache ich Wärmelecks an ihrem Haus sichtbar. .

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Gebäudethermografie eines ausgebauten Dachgeschosses in Nürnberg

Die Wärmebildkamera setze ich in vielfältiger Weise ein. Die Anwendungsgebiete sind dabei sehr vielfältig. Mit einer Thermografiekamera lassen sich Leckagen und die Luftdichheit in der Gebäudehülle frühzeitig lokalisieren, dokumentieren und beheben. Bevor diese sich verschlimmern und ihre Reparatur hohe Kosten verursacht. Verwertbare und aussagekräftige Außenaufnahmen erstelle ich für Ein- und Zweifamilienwohnhäuser. Im Gegensatz zu Innenaufnahmen spielen Außenaufnahmen allerdings nur eine untergeordnete Rolle.

Dementsprechend lokalisiere ich mit Hilfe der Gebäudethermografie Schwachstellen und Wärmebrücken in der Gebäudehülle ihres Gebäudes. Die Wärmeverluste die durch die Wärmebildkamera sichtbar gemacht werden, müssen zusätzlich von einem Experten für Thermografie erläutert werden. Für die richtige Interpretation der erstellten Bilder müssen die Meßprameter, wie Temperatur, Wärmestrahlung und Reflexion richtig eingestellt werden. Die Erkenntnisse zeige ich ihnen direkt am Objekt und erläutere diese. Überdies decke ich an windreichen Tagen Undichtigkeiten an den Fenstern und Türen auf. Aber auch an windstillen Tagen kann ich unter Einsatz einer Blower Door Messung einen künstlichen Unterdruck im Gebäude erzeugen und somit zusätzliche Leckagen sowie Luftdichtheit in der Gebäudehülle aufdecken.

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Als Thermograf bin ich für Privatkunden genauso wie für Geschäftskunden regional in Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken, Oberpfalz sowie in Sachsen und Thüringen tätig. Vor allem im Raum Hof, Nürnberg und Erlangen bin ich regelmäßig tätig. Meist kann ich mehrere Untersuchungen zusammenlegen, so dass die Fahrtkosten entsprechend aufgeteilt werden können.

Information zur Gebäudethermografie

Nutzen der Bauthermografie

Thermografie von WandeckeDer Schwerpunkt meiner Dienstleistung in der Thermografie liegt vorallem im Beurteilen von Außenbauteilen hinsichtlich energetischer Schwachpunkte. Zu meinem Kundenkreis gehören Privatkunden genauso wie Geschäftskunden. Sofern die Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außentemperatur ausreichend groß sind, kann ich Bürogebäude genauso wie Lagerhallen und Wohnräume oder Wohngebäude untersuchen.

Abhängig von der Aufgabenstellung erstelle ich von ihrem Gebäude ein ausführliches Thermografiegutachten aus dem Sie noch Jahre später Erkenntnisse entnehmen können. Die Außenhülle durchleuchte ich mit der Infrarotkamera und mache somit Wärmelecks in der Hüllfläche grafisch sichtbar. Die Ergebnisse der Thermografie fasse ich daraufhin in einem schriftlichen Gutachten zusammen. Sind die Wärmelecks einmal festgestellt, ist es in der Regel ein Einfaches diese zu sanieren. Vor Ort zeige ich ihnen die Schwachstellen an den Bauteilen und gebe Lösungsvorschläge zur Sanierung. Mit der Thermografie spüre ich ebenso Unregelmäßigkeiten im Heizungssystem auf. Häufig werden einzelne Räume zu warm oder bleiben kalt. Mit der Thermofrafiekamera decke ich die Ursachen hierfür auf. Selbstverständlich können die Ergebnisse auch in einen Energieberatungsbericht einfließen.

Messvoraussetzungen der Gebäudethermografie

Gebäudethermografie eines Mehrfamilienwohnhauses

Grundvoraussetzung ist, dass ein ausreichender Temperaturuntschied von 10-15 Kelvin zwischen Innen- und Außentemperatur ansteht. Weiterhin muss der Wärmestrom von innen nach außen gleichmäßig sein. Das bedeutet, dass die Heizkörper oder Fußbodenheizung am Tag zuvor in allen Räumen aufgedreht werden müssen. Für die Thermografie von Außenfassaden beträgt die optimale Raumtemperatur 24°C. Das wird erreicht, wenn in allen Räumen die Heizflächen wenigstens für 24 Stunden vollständig aufgedreht werden. Die Nachtabsenkung der Heizungsanlage muss in diesem Zeitraum allerdings abgeschaltet werden. Nur unter diesen Voraussetzungen ist es möglich, auf Außenaufnahmen Wärmelecks in der Gebäudehülle aufzuspüren und hierfür eine verlässliche Aussage zu machen. Umwelteinflüsse wie Regen, Wind, Schnee und Sonneneinstrahlung führen auf der Bauteiloberfläche zu einer Abkühlung oder Erwärmung und verfälschen die Wärmestrahlung. Die besten Ergebnisse von Gebäudethermografieaufnahmen werden überdies in den frühen Morgenstunden oder in den späten Abendstunden erzielt. Vorteilhaft ist trockenes und windstilles Wetter.

Ablauf der Thermografie

Gebäudethermografie eines Einfamilienwohnhauses, Digitalbild und ThermografiebildDie Gebäudethermografie der Außenhülle wird hauptsächlich zur Erfassung von Wärmelecks und Feuchteschäden an der Außenwand eingesetzt. Der Vorteil an den Wärmebildern von Außenflächen ist, dass in der Regel die komplette Gebäudeseite auf einem Bild dargestellt wird. Wärmebildaufnahmen von Dächern liefern häufig keine verwertbaren Ergebnisse. Dachflächen sind meist geneigt und reflektieren dadurch die Himmelsabstrahlung zu stark.

Wärmebilder hinterlüfteter Bauteile wie Fassadenverkleidungen oder ähnlich liefern ebenfalls kein verwertbares Ergebnis. Die Thermografie im Gebäudeinnern dient zur detaillierten Untersuchung von Bauteilen wie Raumecken, Wand- und Deckenanschlüsse. Für Innenaufnahmen muss die Temperaturdifferenz zwischen Außen- und Innentemperatur ebenfalls >10-15 Kelvin betragen.

Unterschied zu Billiganbietern?

  • Mit der Wärmebildkamera untersuche ich das Gebäude immer von außen und von innen.
  • Die Erkenntnisse erläutere ich immer direkt vor Ort.
  • Ich gebe direkt am Bauteil Hinweise zur Sanierung der Wärmelecks und wie diese beseitigt werden können.
  • Ich erstelle vom thermografierten Bauteil immer ein Wärmebild und ein Digitalbild.
  • Zur Unterstützung kann ich einen künstlichen Unterdruck im Gebäude mit einem Blower Door Gerät erzeugen.

Anwendungsgebiete der Gebäudethermografie

Gebäudethermografie eines Dach-Fensteranschlusses in Wohnhaus in Hof

Mit der Wärmebildkamera kann ich beispielsweise Leckagen in der Gebäudehülle frühzeitig erkennen. Somit kann ein Bauteil saniert werden bevor es zu einem Schaden kommt. Die Sanierung eines Schimmelpilzbefalls verursacht mit Sicherheit höhere Kosten als eine Bauthermografie. Das Einsatzgebiet der Wärmebildkamera beschränkt sich aber nicht nur auf die Untersuchung der Gebäudehülle. Mit der Thermografiekamera bin ich außerdem in der Lage, den Verlauf von Fußbodenheizleitungen sowie die Wärmeverteilung in Heizkörpern darzustellen.

Weitere Einsatzgebiete sind:

  • Energieverluste sichtbar zu machen,
  • Fehlende oder fehlerhafte Dämmung zu erkennen
  • Ortung von Leckagen die zu Luftundichtigkeiten führen
  • Feuchtigkeit in der Dämmung, in Dächern und Mauern entdecken
  • Eine Schimmelpilzbildung und schlecht gedämmte Bereiche aufspüren
  • Wärmebrücken frühzeitig entdecken
  • In Flachdächern eingedrungenes Wasser lokalisieren
  • Defekte Warmwasserleitungen sichtbar machen
  • Konstruktionsfehler in der Außenhülle aufdecken
  • Den Trocknungsprozess von Gebäuden überwachen
  • Schwachstellen in der Gebäudehülle durch Wärmebrücken oder Wärmedämmfehler aufspüren
  • Die Ursache für Kondensat- und Schimmelpilz in Wohnräumen lokalisieren
  • Luftleckagen mit einhergehenden Wärmeverlusten, Zugerscheinungen aufdecken
  • Rohrleitungen oder Leckagestellen aufzuspüren
  • Eine baubegleitende Qualitätssicherung bei Sanierungen und Modernisierungen durchführen
  • Energetische Schwachpunkte vor dem Kauf oder der Abnahme aufdecken

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Unterstützung der Thermografie durch Blower Door Gerät

Blower Door Messung zur Unterstützung der Gebäudethermografie

Zur Leckageortung setze ich einen Ventilator in eine Bauteilöffnung wie Fenster oder Außentüre ein und erzeuge so einen künstlichen Unterdruck im Gebäude. Mit der Wärmebildkamera lassen sich in der Regel nur Wärmebrücken, Dämmfehler oder mangelhaft eingebaute Dämmungen grafisch sichtbar machen und so erkennen. Bei der thermografischen Gebäudeuntersuchung und gleichzeitiger Unterstützung mit einem Blower Door Gerät kann ich so noch zusätzliche Leckagen in der Dampfbremse erkennen. Bei der Leckageortung im Rahmen einer Luftdichtheitsmessung setze als Service oft eine Wärmebildkamera ein.

Allerdings gibt es auch Grenzen für den Einsatz einer Thermografiekamera. Rückschlüsse auf Energieverluste oder Energieeinsparungen von Heizenergie wie Heizöl, Erdgas oder Strom, kann ich leider nicht geben.

 

Leckagenortung mit Thermoanemometer bei der GebäudethermogfrafieUnter Einsatz weiterer verschiedener Messgeräte wie beispielsweiese einem Thermoanemometer oder einem Handnebelgerät kann ich so kleine Undichtigkeiten in der Gebäudehülle lokalisieren. Diese können dann gezielt bauseitig oder durch eine Fachfirma beseitigt werden. Hier können Sie sich näher über die Einsatzmöglichkeiten eines Blower Door Gerätes informieren.

Einsatz der Gebäudethermografie in der Energieberatung

Energieberater bei Erläuterung der Heizungsanlage

Im Rahmen einer Energieberatung setze ich die Wärmebildkamera zur Überprüfung der Gebäudehülle ebenfalls ein. Sofern der Temperaturunterschied zwischen der Innen- und Außentemperatur ausreichend groß genug ist, kann ich mit der Wärnebildkamera die Wärmedämmung der Gebäudehülle überprüfen. Die Erkenntnisse, die ich daraus gewinne, werden im Energieberatungsbericht mit aufgenommen.  Der Thermografiebericht ist selbstverständlich zusätzlich in einer Anlage zum Beratungsbericht beigelegt. Hier erhalten Sie nähere Informationen zur Energieberatung von Wohngebäuden.

Im Rahmen einer Energieausweiserstellung kann die Gebäudethermografie zwar auch eingesetzt werden. Die Erkenntnisse die dadurch gewonnen werden, haben jedoch keinen Einfluss auf das Ergebnis der Kennwerte die im Energieausweis ausgegeben werden.

In eigener Sache: Wenn es um Energiesparen und Energieeffizienz geht, ist mein Engagement nahezu ungebremst. Wann immer mir „nebenbei“ an Ihrem Gebäude noch etwas auffallen sollte, gebe ich Ihnen gerne noch zusätzliche Energiespartipps oder Hinweise, damit Sie Schäden (bspw. durch Feuchtigkeit oder Schimmepilz) vermeiden können. Dieser Service wird bei EBS Hochfranken sehr groß geschrieben.

Thermografie einer Fußbodenheizung

Mit der Thermografiekamera spüre ich Schwachstellen in ihrem Heizungssystem auf. Häufig werden einzelne Räume nicht richtig warm. Manchmal tritt aber auch der Fall ein, dass Räume zu warm werden. Meistens ist das der Fall wenn die Zuleitungsrohre bei Fußbodenheizungen nicht ausreichend isoliert werden. Die Heizleitungen geben dann zu viel Wärme ab. Werden bei ihnen auch einige Räume nicht richtig oder zu warm? Nachstehend zeige ich ihnen ein Beispiel wie mit der Thermografie Mängel in einer Fußbodenheizung aufgespürt werden können. Für die richtige Abbildung von Schwachstellen in der Gebäudehülle bzw. Heizungsanlage sind Temperaturdifferenzen (Innen-/ Außentemperatur) von ca. 15-20° C notwendig. Bei einer Innentemperatur von 20° C sollte demzufolge die Außentemperatur um ca. 0° C liegen. Dazu müssen alle beheizten Räume am Tag der Untersuchung gleichmäßig aufgeheizt sein. Die Wärmestrahlung der Bauteile muss ausreichend groß sein.

Hilfe, meine Fußbodenheizung wird nicht richtig warm

In dem nachstehenden Beispiel habe ich beispielsweise ein Fußbodenheizungssystem in einem Einfamilienwohnhaus mit der Wärmebildkamera untersucht. In dem Wohngebäude wurden einige Räume nicht richtig warm, andere dagegen richtig heiß. Überdies gibt es einen überhitzten Raum mit einer Temperatur von ca. 27°C. Das Raumthermostat ist aufgrund der hohen Temperatur nicht mehr in der Lage den Wohnraum ausreichend zu regulieren.

Die Untersuchung der Fußbodenheizung wurde in mehreren Tagen mit unterschiedlichen Zuständen der Heizungsanlage durchgeführt.

Gebäudethermografie zur Untersuchung der Rohrverlegung von Fußbodenheizungen in Hof

Nicht selten werden Zulaufleitungen und Rücklaufleitungen der Fußbodenheizungen vom Heizverteiler ungedämmt über einen Flur oder eine Diele in die Einzelräume verlegt. Dabei entsteht das Problem, dass die Zulaufleitungen die Wärme durch Wärmestrahlung an den Flur oder die Diele abgeben und diesen dadurch überhitzen. Ferner lässt sich die Raumtemperatur im Flur und in der Diele nicht mehr mit dem Raumthermostat steuern. Dementsprechend war das auch in diesem Wohnhaus der Fall.

 

 

 

Gebäudethermografie der Fußbodenheizung kalte Bereiche, Wärmelecks

Dabei können gleichfalls Bereiche in Fußbodenheizungen lokalisiert werden, die nicht ausreichend beheizt werden. Die Wärmestrahlung der Fußbodenheizung ist auf diesem Bild sehr gut zu erkennen.

 

 

 

 

 

Gebäudetermografie der Verlegung der Heizleitungen in Wohnhaus

Der Verlegeabstand der Heizleitungen lässt sich ebenfalls relativ gut bestimmen. Dadurch ist es möglich die Länge der verlegten Heizleitungen zu bestimmen und mit den in Rechnung Mengen zu vergleichen. Anhand der Wärmestrahlung kann der Leitungsverlauf sehr gut nachvollzogen werden.

 

 

 

 

 

Fußbodenheizverteiler mit elekt. Thermostat, Thermografie des Verteilerschrankes

Es gibt viele Gründe warum einzelne Räume nicht richtig warm werden. Erstens kann das am elektronischen Thermostatventil liegen. So wie ich das in diesem Bild darlegen konnte. Zweitens aber auch an falsch eingestellten Volumenstrombegrenzern.

 

 

 

 

 

Die häufigsten Fehler einer Fußbodenheizung sind zum Beispiel:

  • Fehlender hydraulischer Abgleich der Heizuleitungen
  • Ungedämmte Zu- und Rücklaufleitungen
  • Defekte Thermostatregler etc.

Fazit

Infolgedessen konnte ich mit der Wärmebildkamera an dem Heizungssystem inkl. installierter Technik 4 gravierende Fehler finden. Folglich wurde in einem gemeinsamen Gespräch mit den beteiligten Fachfirmen wie Heizungsinstallateur, Elektroinstallateur und Bauherr meine Erkenntnisse besprochen und Lösungen für die Behebung der Mängel gesucht und gefunden.

Alle erkannten Mängel am Heizungssystem wurden letztendlich behoben und die Anlage richtig eingstellt. In der darauf folgende Nachprüfung stellte ich keine weiteren Schwachpunkte fest. Im Grunde genommen wird jetzt jedem Raum genau die Wärme zugeführt die notwendig ist um diesen in der gewünschten Raumtemperatur zu erwärmen.

Als Energieberater für Wohngebäude & Denkmäler berate ich Sie selbstverständlich kostenlos.

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