a-Wert Messung Dichtheitsprüfung von Fensterfugen

Mit der a-Wert Messung führe ich eine Dichtheitsprüfung der Anschlüsse von Fensterfugen und Türfugen.

a-Wert Messung ab NUR 170 € zzgl. Mwst.

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Eine luftdichte Gebäudehülle setzt voraus, dass die Fenster, Terrassentüren und Außentüren luftdicht im Bauwerk eingebaut sind. Sehr häufig sind einerseits die Anschlussfugen zum Bauwerk undicht. Andererseits wurden die Fensterflügel nach dem Einbau nicht richtig eingestellt. Die Folge daraus, ist häufig eine unbehagliche Zuglufterscheinung in Fensternähe. Mit der a-Wertmessung überprüfe ich den luftdichten Einbau der Fenster sowie die Dichtigkeit zwischen Fensterrahmen und Fensterflügel. Gerade im Neubau ist eine Dichtheitsprüfung sehr wichtig.

 

a-Wert Messung- Luftdichtheit der Fugen überprüfen

a-wert Messung Dichtheitsprüfung der Fensteranschlussfugen, Hof bis Nürnberg

In jedem Gebäude sind Bauteilöffnungen vorhanden die durch Fenster und Türelemente verschlossen sind. Diese Elemente bilden normalerweise den luftdichten Abschluss der Gebäudehülle in Wohngebäuden, Bürogebäuden oder in gewerblich genutzten Hallen. Gerade bei älteren Fenstern und Türen sind häufig Undichtigkeiten zwischen Fensterrahmen und Fensterflügel aufgrund fehlender oder spröder Dichtungen zu erkennen. Für Bauteilelemente die nach der Jahrtausendwende eingebaut wurden spielt das normalerweise keine so große Rolle mehr. Fast alle Fenster und Türelemente die im Handel erhältlich sind, sollten eine hohe Dichtigkeit aufweisen. Fehler entstehen allerdings sehr häufig beim Einbau der Bauteile. Elementar wichtig ist vor allem der luftdichte Einbau der Fenster und der Türen in der Leibung. Sehr häufig ist diese Konstruktionsfuge nicht luftdicht abgeschlossen. Mit der sogenannten a-Wert Messung kann ich die Fugendurchlässigkeit der Anschlussfugen zur Leibung sowie zwischen Fensterrahmen und Fensterflügel feststellen.

 

 

a-Wert Messung – Dichtheitsprüfung nach DIN EN 12207

a-Wert Messung, Messprinzip der Blower door Messung in Hof bis Nürnberg
Blower Door GmbH

Mit der Luftdichtheitsmessung überprüfe ich die Luftdichtheit einer Gebäudehülle nach DIN 13829. Im Gegensatz dazu überprüfe ich mit der a-Wert Messung die Fugendurchlässigkeit von Anschlussfugen der Bauteilöffnungen nach DIN EN 12207. Grundsätzlich muss die Konstruktionsfuge raumseitig diffusionsdicht und luftdicht verschlossen sein. Außenseitig hingegen muss diese schlagregendicht und diffusionsoffen sein. Nach der Bestimmung der Luftdurchlässigkeit des Fensters oder der Türe wird das Bauteil dann in unterschiedliche Klassen eingestuft. Die Richtung des Luftzuges spielt dabei keine große Rolle mehr. Mit der a-Wert Messung bestimme ich den Fugendurchlasskoeffizienten der Anschlussfuge zwischen zwei Bauteilen.

Der Fugendurchlasskoeffzient gibt an wieviel Luft pro laufenden Meter Fuge und Stunde durch die Fugen entweichen kann. Gerade bei neu gebauten Wohngebäuden oder energetisch sanierten Gebäuden darf die „natürliche Lüftung“ über Fugen nicht zu hoch sein. Zum einen entstehen dadurch Wärmeverluste. Zum anderen konzentriert sich gerade bei sehr dicht gebauten Gebäuden der Feuchtigkeitsausfall in diesen Fugen und führt so schleichend zu Feuchtigkeitsschäden.

 

Fensterfalzlüfter oder Lüftungsanlage? Wo sind die Unterschiede?

Thermografiebild mit Darstellung eines Fensterfalzlüfters Nürnberg bis Hof, a-Wert Messung

Moderne Fenster und Türen besitzen inzwischen sehr niedrige a-Werte. Sehr häufig werden in diese Fenster sogar bewusst Undichtigkeiten, durch sogenannte Fensterfalzlüfter, eingebaut. Neu errichtete Wohngebäude besitzen inzwischen meistens eine Lüftungsanlagen. Gerade bei diesen Gebäuden muss auf eine luftdichte Bauweise geachtet werden. Sofern die Fensteranschlüsse oder sonstige Bauteilanschlüsse nicht absolut dicht hergestellt werden, besteht die Gefahr, dass die Lüftungsanlage über Nebenwege Außenluft ansaugt und somit die Wohnräume nicht ausreichend entfeuchtet und belüftet. In dem nebenstehenden Bild sehen Sie die Funktionsweise eines Fensterfalzlüfters. Die Gefahr, dass die Fensterleibung im Bereich der Lufteinströmöffnungen stark durchkühlt ist recht groß. Die Fugendurchlässigkeit beeinflusst aber auch den Schallschutz des Gebäudes. Gerade bei undichten Fugen dringt Außenlärm über die Fugen als Luftschall in die Wohnräume.

 

a-Wert Messung Aufdeckung von Leckagen durch Thermografiebild am Fenster

Gerade bei Streitfällen ist die a-Wert Messung das einzige Messinstrument um die fachgerechte Abdichtung der Anschlussfugen nachträglich zu überprüfen.

 

 

 

 

Dichter Fensteranschluss in einem Neubau

Dichtheitsprüfung - Fensteranschluss im Neubau abgedichtet nach Norm, NünbergDer a-Wert der durch die a-Wert Messung bestimmt wird, beschreibt den Fugendurchlasskoeffizienten. Dieser gibt an, welche Menge Luft in Kubikmetern pro laufenden Meter je Stunde durch die Anschlussfuge nach außen oder nach innen entweicht.

Undichter Fensteranschluss in Leibung, Zugerscheinung a-Wert MessungGrundsätzlich muss die Anschlussfuge sehr dicht sein. In der Konstruktionsfuge stellt sich eine Taupunkttemperatur ein, bei der die eindringende Feuchtigkeit kondensiert und so zu Feuchteschäden und Schimmelpilz führen kann. Der Energieverlust der durch eine undichte Fuge entsteht hält sich in der Regel in Grenzen. Das größere Problem sehe ich darin, dass Luftfeuchtigkeit abkühlt und kondensiert. Sehr häufig treten dabei Schimmelpilzschäden in der Fensterleibung im Anschluss an den Fensterrahmen auf.

 

 

Klassifizierung und Durchlässigkeitsklassen

Die Durchlässigkeitsklassen nach DIN EN 12207 sind in 4 Klassen eingeteilt:

Klasse 1: max. 50 m³/hm für Fugen und 12,50 m³/hm² für Flächen

Klasse 2: max. 27 m³/hm für Fugen und 6,75 m³/hm² für Flächen

Klasse 3 max. 9 m³/hm für Fugen und 2,25 m³/hm² für Flächen

Klasse 4: max. 3 m³/hm für Fugen und 0,75 m³/hm² für Flächen

 

Auszug aus der DIN EN 12207

Ein dichtes Bauteil setzt einen niedrigen Q-Wert voraus. Die EnEV verlangt beispielsweise für ein Gebäude bis 2 Vollgeschossen eine Dichtigkeit der Durchlässigkeitsklasse 2 und für Gebäude mit 3 oder mehr Vollgeschossen eine Dichtigkeit der Durchlässigkeitsklasse 3.

 

So ist der Ablauf einer a-Wert Messung:

Prinzipskizze der a-Wert Messung zur Bestimmung der Luftdichtigkeit Hof, Bayreuth Nürnberg
Blower Door GmbH

In eine Gebäudeöffnung deren Anschlussfugen nicht überprüft werden sollen, wird ein Gebläse eingebaut. Der Ablauf einer Dichtheitspüfung von Fensterfugen ist wie folgt:

Durch die Blower Door Messung wird ein Unterdruck im Gebäude oder Raum erzeugt. Danach klebe ich das zu untersuchende Fenster mit einer Folie inkl. einer Lochblende luftdicht ab. Die Druckdifferenz stellt sich durch die Lochblende in der Folie auch in dem Hohlraum zwischen Fenster und Folie ein. Daraufhin wölbt sich die Folie langsam in den Raum. Nachdem der Luftraum vollständig gefüllt ist, kann die Messung beginnen. Durch die Fensterfugen dringt Außenluft in den Hohlraum der über die Lochblende gemessen wird. Die Ergebnisse der Messung vergleiche ich danach mit den obenstehenden Anforderungen der DIN EN 12207 sowie der EnEV.

 

 

Kosten einer a-Wert Messung

Sofern die a-Wert Messung im Rahmen einer Luftdichtheitsmessung durchgeführt wird, betragen die Kosten für die Dichtheitsprüfung eines Fensters (Größe ca. 1,20 x 1,40 m) ab 170 € Netto. Die Kosten für den Nachweis sind selbstverständlich vom Aufwand abhängig. Bitte beachten Sie, dass eine Folie in die Fensterleibung luftdicht und fest in die Fensterleibung angeklebt werden muss. Sofern die Fensterleibung tapeziert oder gestrichen ist, kann es vorkommen, dass sich die Tapete oder die Farbe ablöst und diese nach der Messung wieder hergestellt werden muss.

Als Energieberater beantworte ich selbstverständlich alle ihre Fragen zur a-Wert Messung oder Luftdichtheitsmessung.

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