Schimmelpilz Gutachter für Wohngebäude in Hof & Umgebung
Ursachenanalyse, Gutachten & Sanierungsempfehlung
Ursachenanalyse, Gutachten & Sanierungsempfehlung
Schimmel in Wohnräumen ist mehr als ein optisches Problem. Er kann die Bausubstanz schädigen und die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigen. Als erfahrener Gutachter für Schimmelpilzschäden unterstütze ich Sie dabei, die Ursachen fachgerecht zu ermitteln, Schäden objektiv zu bewerten und dauerhafte Lösungen zu entwickeln.
Als Gutachter für Schimmelpilzschäden bin ich regional in Hof und im gesamten Hochfranken tätig. Darüber hinaus betreue ich Projekte in Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken, der Oberpfalz sowie in angrenzenden Regionen wie Sachsen und Thüringen. Durch die regionale Ausrichtung sind zeitnahe Vor-Ort-Termine und eine persönliche Betreuung möglich.
Durch eine unabhängige Vor-Ort-Begutachtung, gezielte Messungen und eine nachvollziehbare Dokumentation erhalten Sie eine verlässliche Entscheidungsgrundlage – für Sanierungsmaßnahmen, Gespräche mit Handwerkern, Vermietern oder Versicherungen.

Schimmelpilz kann nicht nur Bausubstanz zerstören, sondern auch die Gesundheit gefährden.
Ein Schimmelgutachten ist insbesondere dann sinnvoll, wenn:
sichtbarer oder wiederkehrender Schimmel auftritt
die Ursache des Schimmelbefalls unklar ist
gesundheitliche Beschwerden vermutet werden
es zu Streitigkeiten mit Vermietern, Käufern oder Verkäufern kommt
Versicherungen oder Rechtsanwälte eine fachliche Bewertung verlangen
Gerade bei verdeckten Ursachen wie Wärmebrücken, Feuchteeintrag oder baulichen Mängeln ist eine fachliche Analyse entscheidend, um Folgeschäden zu vermeiden.

Ich begleite Sie von der Ursachenklärung bis zur Erfolgskontrolle:
Vor-Ort-Besichtigung und Sichtprüfung
Feuchte- und Klimamessungen
Bewertung der baulichen Situation
Ursachenanalyse (Bauphysik / Nutzung / Konstruktion)
Erstellung eines schriftlichen Schimmelgutachtens
Konkrete Sanierungsempfehlungen
Begleitung und Kontrolle der Sanierung (optional)
Alle Ergebnisse werden verständlich und nachvollziehbar dokumentiert.
Im Rahmen meiner Tätigkeit als Energieberater in Hof betrachte ich Schimmelpilzschäden stets im bauphysikalischen Gesamtzusammenhang. Häufig stehen Feuchteprobleme in direktem Zusammenhang mit Wärmebrücken, unzureichender Lüftung oder energetischen Schwachstellen der Gebäudehülle. Eine ergänzende Energieberatung in Hof kann dabei helfen, die Ursachen dauerhaft zu beseitigen und präventive Maßnahmen zur Verbesserung des Raumklimas umzusetzen.

Schimmel entsteht fast immer durch Feuchtigkeit. Häufige Ursachen sind:
unzureichende oder falsch ausgeführte Dämmung
Wärmebrücken an Außenwänden, Decken oder Fensteranschlüssen
undichte Bauteile oder Feuchteeinträge
falsches Heiz- und Lüftungsverhalten
nachträglich eingebaute, sehr dichte Fenster ohne Lüftungskonzept
Ein Gutachten klärt, welche Ursache im konkreten Fall vorliegt – erst danach ist eine sinnvolle Sanierung möglich.
Erstkontakt & Vorgespräch
Kurze Klärung des Schadensbildes und der Fragestellung.
Vor-Ort-Begutachtung
Sichtprüfung, Messungen und Analyse der baulichen Gegebenheiten.
Auswertung & Gutachtenerstellung
Zusammenfassung der Ergebnisse mit klaren Handlungsempfehlungen.
Beratung zur Sanierung
Auf Wunsch Begleitung der Maßnahmen und abschließende Kontrolle.
Sie sind unsicher, ob ein Gutachten notwendig ist? Gerne gebe ich Ihnen eine erste fachliche Einschätzung.

Das Schimmelgutachten ist sachlich, nachvollziehbar aufgebaut und eignet sich als Grundlage für:
Versicherungen
Rechtsanwälte
gerichtliche Auseinandersetzungen
Kauf- oder Mietstreitigkeiten
Es ersetzt keine Rechtsberatung, bietet jedoch eine fachlich belastbare Entscheidungsgrundlage.
Ich bin als Schimmelgutachter in Hof und Hochfranken sowie in weiten Teilen Bayerns, der Oberpfalz, Sachsen und Thüringen tätig.
Vor-Ort-Termine sind nach Absprache kurzfristig möglich.
Sie vermuten Schimmel in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus?
Kontaktieren Sie mich für eine erste Einschätzung und ein transparentes Angebot.
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Ein Schimmelgutachter untersucht die Ursachen von Schimmelbefall in Wohngebäuden. Dazu gehören Vor-Ort-Begehungen, Feuchte- und Klimamessungen, die Bewertung der Bausubstanz sowie die Erstellung eines nachvollziehbaren Gutachtens mit Sanierungsempfehlungen.
Ein Gutachten ist sinnvoll bei sichtbarem Schimmel, wiederkehrendem Befall, unklaren Ursachen, gesundheitlichen Beschwerden oder bei Streitfällen mit Vermietern, Käufern, Verkäufern oder Versicherungen.
Die Kosten hängen vom Umfang der Untersuchung, der Gebäudegröße und dem Schadensbild ab. In der Regel bewegen sich Schimmelgutachten im Bereich mehrerer hundert Euro. Nach einer ersten Einschätzung erhalten Sie ein transparentes Angebot.
Zunächst erfolgt eine Vor-Ort-Begutachtung mit Sichtprüfung und Messungen. Anschließend werden die Ergebnisse ausgewertet und in einem Gutachten dokumentiert. Auf Wunsch begleite ich auch die Sanierung und überprüfe deren Erfolg.
Nein. Ohne Ursachenanalyse besteht ein hohes Risiko, dass der Schimmel erneut auftritt. Entscheidend ist die Beseitigung der auslösenden Faktoren wie Feuchtigkeit, Wärmebrücken oder bauliche Mängel.
Ja. Das Gutachten ist sachlich, nachvollziehbar dokumentiert und eignet sich als Grundlage für Versicherungen, Rechtsanwälte oder gerichtliche Auseinandersetzungen.

Als zertifizierter Schimmelpilz-Gutachter nach DIN EN ISO/IEC 17024 und staatlich geprüfte Fachkraft für Schimmel- und Feuchteschäden verfüge ich über wissenschaftlich fundiertes Know-how und langjährige Erfahrung.
Dieses Qualifikationsmerkmal steht übrigens über dem des nationalen Anerkennungssystems. Weiterhin bin ich staatlich geprüfte „Fachkraft für die Sanierung von Feuchteschäden und Schimmel“. Staatlich gepüft durch die Handwerkskammer Dortmund.

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Gutachter für Schimmel habe ich festgestellt, dass Schimmelpilz sehr häufig nach einem Fensteraustausch in einer Wohnung auftritt. Durch die Erneuerung der Fenster und/ oder Außentüren wird der natürliche Luftwechsel in der Wohnung deutlich reduziert. Meistens wird das Lüftungsverhalten auf die höhere Gebäudedichtigkeit nicht angepasst. Die mangelnde Wohnraumlüftung ist häufig der Auslöser für einen Schimmelpilzbefall in Wohnräumen.

Häufig entsteht ein Schimmelpilzbefall aber auch nach einem Dachgeschossausbau. Die meisten Fehler entstehend dabei wenn die Dachdämmung in Eigenleistung eingebaut wird. Am Markt sind zahlreichen Dampfbremsen mit unterschiedlichen Eigenschafte erhältlich. Bei der richtigen Ausführung der Luftdichtigkeitsschicht und / oder Dampfbremse sind Hobbyhandwerker schnell überfordert.
Dabei ist die fachgerechte Planung der Luftdichtigkeitsschicht genauso wichtig wie deren luftdichten Bauteilanschlüsse. Auf dem nebenstehenden Bild sehen Sie die Folgen von undichten Fugenanschlüssen. Mit der Luftdichtheitsmessung überprüfe ich als Gutacher für Schimmel die Dampfbremse auf Undichtigkeiten.

Weiterhin habe ich festgestellt, dass ein Leitungswasserschaden ebenfalls häufig die Ursache für die Bildung eines Schimmelpilzbefalls ist. Dabei bildet sich der Schimmelpilz meistens erst einige Tage oder Wochen nach der Entdeckung oder Behebung des Wasserschadens. Das liegt häufig daran, dass die Bauteile nicht schnell genug austrocknen. Meist ist Wasser unter den Estrich in die Dämmung gelangt.
Diese trocknet nur sehr langsam über einen langen Zeitraum aus. Dabei steigt die relative Luftfeuchtigkeit in den Räumen deutlich an. Die Folge ist dann fast immer ein Schimmelpilz in den typischen Wärmebrücken wie zum Beispiel in Raumecken, Fensterleibungen oder Bauteilanschlüssen.

Von einem Schimmelpilz werden Sporen, Mycelstücke und Hyphenstücke sowie Zellwandbestandteile und Stoffwechselprodukte wie zum Beispiel Toxine, MVOC abgegeben. Sowohl Sporen als auch Mycelstücke und Hyphenstücke können allergische Reaktionen bei Menschen aber auch an Tieren hervorrufen.
Das ist besonders kritisch bei Kleinkindern, Allergikern, älteren Menschen oder Menschen mit einer Immunschwäche. Schimmelpilz in Wohnräumen ist gerade von dieser Personengruppe grundsätzlich zu vermeiden.

Schimmelpilze können beispielsweise nur optische Auswirkungen und Beeinträchtigungen an den befallenen Bauteilen hervorrufen. Schimmelpilze können auf die Bauteile aber auch eine zerstörende Wirkung haben. Zum Beispiel kann der echte Hausschwamm Hölzer komplett zuerstören und so zu einem Einsturz von Holztragwerken führen.
Dass der Schimmelpilz gesundheitliche Auswirkungen auf unseren Organismus hat wird sicherlich jedem interessierten Leser bekannt sein. Schimmelpilze können Allergien, Infektionen und toxische Wirkungen in unserem Körper hervorrufen.
Allerdings lässt sich über die Dosis und die Wirkung die von einem Schimmelpilzbefall in einer Wohnung ausgeht, keine definierte Aussage über die Gefährlichkeit des Schimmels treffen. Weder die Artenzusammensetzung noch die Toxinbildung von Schimmelpilzen ist konstant.
Hierzu muss ich zu Anfang erwähnen, dass es zur Bestimmung eines Schimmelpilzes kein Standardverfahren gibt. Der Untersuchungsaufwand sowie die Vorgehensweise ist vom jeweiligen Schadensbild und dem Ziel das erreicht werden soll, abhängig.

Im Rahmen der Schimmelanalyse prüfe ich zunächst die Bauteile, die Raumausstattung sowie sichtbare Schäden und dokumentiere diese fachgerecht. Sichtbarer Schimmelpilz lässt sich häufig bereits anhand seines Erscheinungsbildes einer Pilzart zuordnen.
Verdeckter Schimmelbefall ist deutlich schwerer zu erkennen und erfordert in der Regel eine professionelle Raumluftmessung. Dabei ist der Vergleich zwischen Innen- und Außenluft entscheidend, da Einzelmessungen im Wohnraum nur eingeschränkt aussagekräftig sind.
Erhöhte Oberflächenfeuchte ohne sichtbaren Befall sowie ein muffiger Geruch deuten oft auf nicht sichtbaren Schimmelpilzbefall hin. Die genaue Pilzart ist dabei zweitrangig – entscheidend ist die Ursachenanalyse, um den Schimmel dauerhaft zu beseitigen.

Die Schimmeluntersuchung kann je nach Fragestellung durch Raumluftmessungen, Material- und Kontaktproben, Staubanalysen oder spezielle Materialuntersuchungen erfolgen. Jede Methode hat dabei spezifische Vor- und Nachteile.
In der Praxis sind reine Staub- oder Raumluftuntersuchungen jedoch nur eingeschränkt aussagekräftig, da Schimmelpilzsporen sowohl in der Innen- als auch in der Außenluft natürlicherweise vorkommen. Die Sporenkonzentration ist zudem stark von Jahreszeit, Umgebung sowie der Lage des Gebäudes abhängig.
Entscheidend für die Schimmelbewertung sind daher nicht einzelne Messwerte, sondern die baulichen Gegebenheiten, die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle, das Lüftungs- und Heizverhalten sowie mögliche Feuchtequellen. Nur eine ganzheitliche Analyse ermöglicht eine zuverlässige Ursachenklärung und eine nachhaltige Schimmelbeseitigung.

Auszug aus dem Schimmelpilzleitfaden des Umweltbundesamtes:
„Die Feststellung einer Schimmelpilzquelle im Innenraum ist nicht gleichzusetzen mit einer akuten Gesundheitsgefährdung der Raumnutzer. Das Ausmaß der Gesundheitsgefährdung ist abhängig von der Art des Schades und der Empfindlichkeit der Raumnutzer und kann im Einzelfall aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten meist nicht genau quantifiziert werden …..“.
Das Umweltbundesamt hat einen Leitfaden herausgebracht. Diesen können Sie auf der Seite des UBA einsehen.
Wie Sie einen Schimmelpilzbefall in Wohnräumen vobeugen können, lesen Sie in meinem gesonderten Artikel.
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Im Allgemeinen müssen Sie davon ausgehen, dass Schimmelpilzbelastungen im Innenraum von kontaminierten Baustoffen ausgehen. Zur Bewertung eines Schimmelpilzbefalls werden diese in folgende Kategorien eingeteilt.
Die Erkenntnisse aus Staubproben sind ebenfalls mit Vorsicht zu betrachten. Gerade in den Sommermonaten beeinflusst die hohe Sporenkonzentration in der Außenluft die Innenraumluft sehr stark.

Die DIN unterscheidet Schimmelpilzbefall in drei Kategorien mit klar definierten Zuständigkeiten.
Kategorie 1 beschreibt einen geringen, oberflächlichen Befall, der von Mieter oder Vermieter selbst beseitigt werden darf.
Kategorie 2 steht für einen mittleren Schimmelbefall, bei dem eine Sanierung ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen muss.
Kategorie 3 kennzeichnet einen starken oder tiefgreifenden Schimmelbefall mit erhöhtem gesundheitlichem Risiko, der nur durch spezialisierte Sanierungsfachbetriebe unter besonderen Schutzmaßnahmen beseitigt werden darf.
Die Grafik bietet eine übersichtliche Gesamtzusammenfassung der Kategorien und der jeweils zulässigen Sanierungszuständigkeiten.

Die DIN ordnet einen geringen, oberflächlichen Schimmelpilzbefall der Kategorie 1 zu. Bei dieser Befallsklasse ist eine Selbstbeseitigung durch Mieter oder Vermieter zulässig, sofern keine gesundheitlichen Beschwerden vorliegen und der betroffene Bereich kleinflächig ist. Voraussetzung ist eine sachgerechte Reinigung mit geeigneten Schutzmaßnahmen sowie die gleichzeitige Beseitigung der Feuchteursache. Die Grafik zeigt beispielhaft die zulässige Eigenmaßnahme bei Schimmelbefall der Kategorie 1.

Die DIN ordnet einen mittleren Schimmelpilzbefall der Kategorie 2 zu. In dieser Befallsklasse ist eine Selbstbeseitigung durch Mieter oder Vermieter nicht mehr zulässig. Die Sanierung muss durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen, das über geeignete Schutzmaßnahmen, Arbeitsverfahren und Geräte verfügt. Ziel ist es, die Schimmelbelastung sicher zu entfernen, eine Ausbreitung von Sporen zu verhindern und die Ursache der Feuchte fachgerecht zu beseitigen. Die Grafik zeigt beispielhaft die sachgerechte Sanierung eines Schimmelbefalls der Kategorie 2.

Die DIN ordnet einen starken, flächigen oder tiefgreifenden Schimmelpilzbefall der Kategorie 3 zu. In dieser Befallsklasse besteht ein erhöhtes gesundheitliches Risiko durch hohe Sporenbelastung. Eine Sanierung darf ausschließlich durch spezialisierte Fachbetriebe erfolgen, die über besondere Qualifikationen, Abschottungsmaßnahmen, Unterdruckhaltung sowie geeignete Schutz- und Entsorgungskonzepte verfügen. Ziel ist die sichere Entfernung des Schimmels, der belasteten Materialien sowie die nachhaltige Beseitigung der Feuchteursache. Die Grafik zeigt beispielhaft eine fachgerechte Schimmelsanierung der Kategorie 3 unter kontrollierten Bedingungen.

Mit einem Datenlogger wird die Raumluftfeuchtigkeit sowie Innenraumtemperatur über einem längeren Zeitraum aufgezeichnet. Anhand der darauf folgenden Auswertung kann ich Rückschlüsse auf das Heizverhalten und Lüftungsverhalten der Bewohner / Mieter treffen. Der Datenlogger misst lediglich die Temperatur und Raumluftfeuchte auf.
In der Regel ist der Datenlogger mit einem Schloß gegen Manipulation geschützt. In der grafischen Auswertung ist es so möglich die Dauer der Raumlüftung ziemlich genau zu bestimmen. Damit ist es möglich relative Luftfeuchtigkeit sehr gut zu bestimmen.
Gerade in Mietwohnungen ist eine Langzeitaufnahme zur Bestimmung des Lüftungsverhaltens der Bewohner notwendig.

Mit der Bestimmung des Wärmedämmwertes der Außenbauteile wird die Oberflächentemperatur ermittelt. Anhand der berechneten Oberflächentemperatur ist es somit möglich die Wahrscheinlichkeit für einen Schimmelpilzbefall zu bestimmen. Unter Normbedingungen ist mit einem Schimmelpilzausfall zu rechnen, wenn die Temperatur auf der Bauteiloberfläche unter 12,6°C absinkt. Dabei sollte die Oberflächentemperatur an keiner Stelle diese Grenztemperatur unterschreiten. Bei Gebäuden aus dem Baujahr um 1970 oder frührer sind die Außenwänden häufig nur 33 cm stark.
Weitere Informationen und wie Sie einen Schimmelpilz vermeiden können Sie in meinem gesonderten Artikel nachlesen.

Mit der Wärmebrückenberechnung ist es möglich die Oberflächentemperatur von Bauteilanschlüsse wie Fensterleibungen, Sockelanschlüsse, Dachanschlüsse etc. zu berechnen. Hierbei gilt das Gleiche wie bei der U-Wert Bestimmung. Die Oberflächentemperatur darf auch hier an keiner Stelle unter 12,6°C absinken. Bei der Bestimmung der Wärmebrücke wird noch zusätzlich der fRSI-Wert berechnet. Hier gilt die Anforderung, dass der fRSI Wert > 0,7 ist. Ansonsten ist die Wärmebrücke energetisch nachzubessern
Zusätzlich ermittle ich noch am Bauteilanschluss die rechnerische Temperatur an der kritischen Stelle. Die Berechnung erfolgt allerdings nur mit Normbedingungen. Wobei von einer Außentemperatur von -5°C und +20°C Innenraumtemperatur ausgegangen wird.
Der Einfluss auf der Luftdichtigkeit auf die Wärmebrücke spielt nur in der Leichtbauweise, wie im Holzrahmenbau eine Rolle.

Mit der Thermografie ist es möglich Wärmelecks und Unregelmäßigkeiten im Außenbauteil zu erkennen. Wärmebrücken in der Außenfassade kann ich mit der Thermografiekamera grafisch sichtbar machen. Dabei kann ich die Oberflächentemperaturen der Bauteilanschlüsse relativ genau bestimmen.
Durch die thermografische Untersuchung des betroffenen Bauteils von innen und außen kann ich somit eine relativ gute Einschätzung abgeben, ob am Bauteil eine Schimmelpilzgefahr besteht oder nicht. Sehr häufig zeichnen sich Wärmebrücken an den Innenwandflächen durch dunklere Stellen ab.

Sehr häufig reicht bereits eine auführliche Beratung vom Gutachter für Schimmel über die Anpassung des Lüftungsverhaltens aus um einen Schimmelpilz langfristig zu unterbinden. Gerade bei der Gebäudesanierung wie z.B. dem Austausch von Fenstern, müssen Mieter oder Wohnungsnutzer auf ein angepasstes Lüftungsverhalten hingewiesen werden.
Sehr häufig tritt nach einem Fensterwechsel ein Schimmel in der Wohnung auf. Die Wärmeschutznorm DIN 4108 verlangt übrigens, dass Handwerker die die Gebäudehülle abdichten, die Nutzer auf die Erstellung eines Lüftungskonzeptes hinweisen müssen.

Sehr häufig sind bei der Feststellung eines Schimmelpilzbefalls im Wohnraum Sofortmaßnahmen notwendig. Diese treffe ich häufig mit dem Auftraggeber in Abhängigkeit vom Schadensbild schon vor Ort.
Selbst führe ich allerdings keine Sanierungen oder Bauleistungen aus. Jedoch kümmere ich mich um die Planung und Ausschreibung der notwendigen Bauarbeiten. Nach der Sanierung führe ich mit dem Auftraggeber eine Abnahme und Kontrolle der Sanierung durch.
Die Kosten für diesen Planungsaufwand sind sehr individuell, so dass ich als Gutachter für Schimmel hierbei keine pauschalen Kostenangaben machen kann.
Gerne erstelle ich ihnen ein individuelles Angebot.

Tritt in einer Wohnung Schimmelpilz auf, können sich daraus rechtliche und finanzielle Folgen für Mieter und Vermieter ergeben. Entscheidend ist, wodurch der Schimmel verursacht wurde. Liegt die Ursache in baulichen Mängeln oder Feuchteschäden, kann die Verantwortung beim Vermieter liegen. Wird der Schimmel hingegen durch unzureichendes Heiz- oder Lüftungsverhalten begünstigt, kann eine Mitverantwortung des Mieters bestehen.
Unabhängige Gutachten helfen, die Ursachen sachlich zu klären und dienen häufig als Grundlage für Gespräche mit Vermietern, Mietern, Versicherungen oder Rechtsanwälten. Sie schaffen Transparenz und können dazu beitragen, Streitigkeiten zu vermeiden oder sachlich zu lösen.





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